Allied Nevada Gold Corp. (ANV)
AngloGold Ashanti (AU)
Aurizon Mines Ltd. (AZK)
Barrick Gold Corporation (ABX)
Brigus Gold Corporation (BRD)
Capital Gold Corp. (CGC)
Eldorado Gold Corp. (EGO)
Exeter Resource Corporation (XRA)
Freeport McMoRan Copper & Gold, Inc. (FCX)
Gammon Gold Inc. (GRS)
Gold Fields Ltd. (GFI)
Gold Reserve Inc. (GRZ)
Gold Resource Corporation (GORO)
Goldcorp Inc. (GG)
Golden Star Resources Ltd. (GSS)
Harmony Gold Mining Co. Ltd. (HMY)
Iamgold Corp. (IAG)
Ivanhoe Mines Ltd. (IVN)
Jaguar Mining Inc. (JAG)
Kinross Gold Corporation (KGC)
Miranda Gold Corp. (MRDDF)
Nevsun Resources Ltd. (NSU)
New Gold Inc. (NGD)
Newmont Mining Corporation (NEM)
Northern Dynasty Minerals Ltd. (NAK)
Northgate Minerals Corporation (NXG)
Novagold Resources Inc. (NG)
Paramount Gold & Silver Corp. (PZG)
Randgold Resources Limited (GOLD)
Royal Gold Inc. (RGLD)
Rubicon Minerals Corporation (RBY)
Silverado Gold Mines Ltd. (SLGLF)
Tanzanian Royalty Exploration Corporation (TRE)
Taseko Mines Limited (TGB)
Thompson Creek Metals Company Inc. (TC)
Yamana Gold Inc. (AUY)
Goldminen – Übersicht und Informationen bei Goldunze.de
Die Angst vor Inflation treibt die Goldkurse in immer neue Höhen. Davon profitieren auch die Goldminengesellschaften. Sie besitzen im Regelfall die Bergwerke und fördern das Edelmetall auf eigenes Risiko. Für viele Betreiber kommt die Preissteigerung zum richtigen Zeitpunkt. Denn zuletzt hatten insbesondere südafrikanische Produzenten die Förderung zurückgefahren. Hohe Lohnsteigerungen, politische Unsicherheiten und hoher Aufwand durch die große Tiefe der Goldvorkommen hatten die Förderung unwirtschaftlich werden lassen. Das zeigt, dass der Goldpreis zwar einer der wichtigsten Einflussfaktoren für den Wert der Minengesellschaften ist, aber nicht der einzige. Wie alle Bergbauunternehmen sind sie stark von der Politik abhängig. Denn der Staat vergibt im Regelfall die Förderrechte. Zudem sind viele Minen in politisch teilweise instabilen Entwicklungs- und Schwellenländern. Regelmäßig ist die Macht der Bergbaugesellschaften das Thema politischer Diskussionen. Schnell wird dann eine Verstaatlichung der Minenunternehmen gefordert.
Während der klassische Käufer von Gold vor allem Sicherheit sucht, sind Investitionen in die Förderunternehmen deshalb oft ein risiko-, aber auch chancenreiches Unterfangen. Große Gesellschaften reduzieren dieses Risiko, indem sie in mehrere Länder investieren. So gehören zu den größten Förderländern neben China und Südafrika auch die Industriestaaten Australien und USA. Allerdings sind dort auch die Förderkosten höher. Bessere Löhne, strengere Umweltschutzauflagen und höhere Kosten für den Erwerb der Minen senken die Margen. Bei der Auswahl der Minengesellschaft sollten Investoren deshalb ihre Risikoneigung mit in die Analyse einbeziehen.
Grundsätzlich gilt umso höher die Förderkosten umso spekulativer das Investment. Hat eine Goldminengesellschaft Förderkosten die unmittelbar am Goldpreis liegen mach diese keinen Gewinn. Steigt der Goldpreis um fünf Prozent so steigt der Gewinn des Unternehmens um diese fünf Prozent vom Umsatz. Weniger Spekulativ sind Goldminengesellschaften mit niedrigen Förderkosten – diese profitieren zwar auch von steigenden Goldpreisen, der Gewinn steigt prozentual nicht so stark. In diesem Zusammenhang sollte auch der Goldpreis in der Währung in den Förderländern berücksichtigt werden.
Die Lage der betriebenen Goldminen im Bezug auf politische Stabilität und Planungssicherheit ist auch ein wichtiger Punkt. Das englisch-australische Bergbau Rio Tinto (RIO) hat beispielsweise große Minen auch in Australien und den USA. Viele südafrikanische Konzerne wie die Gold Fields Ltd. (GFI) oder AngloGold Ashanti (AU) haben dagegen vor allem in Afrika investiert, außer im eigenen Land überwiegend in Ghana, das ebenfalls als vergleichsweise stabil gilt.
Der große Risikofaktor ist auch die weitere Entwicklung des Goldpreises und die Goldreserven der einzelnen Minengesellschaften. Der Goldpreis ging vor dem Beginn der Finanzkrise keineswegs stetig nach oben. Wer Anfang der 1980er Jahre Gold kaufte, hat noch immer Verluste gemacht. Von 1980 bis 2001 verlor das Edelmetall fast 80 Prozent seines Wertes. Zudem ist mit China ein neuer großer Teilnehmer auf den Markt getreten. Das Land stieg innerhalb weniger Jahre zum größten Gold-Förderland auf. Allerdings fördern die Chinesen nicht nur, sie kaufen auch Gold. Nach aktuellen Schätzungen sind die noch in der Erde liegenden Goldvorräte in weniger als 50 Jahren aufgebraucht.
Weil Gold zu fast 100 Prozent wiederverwertete wird, dürfte die Industrie zunehmend auf Altgold setzen. Das treibt zwar den Goldpreis, nützt aber den Bergbauunternehmen nicht, sofern sie nicht gleichzeitig im Recycling aktiv sind. Wie zuverlässig diese Schätzungen sind, ist jedoch umstritten. Bis vor wenigen Jahren wurde noch ein Ende der Vorräte in den Jahren 2020 bis 2030 vorhergesagt. Daran glaubt heute niemand mehr. In Südafrika sind Investitionen in sehr tief liegende Vorkommen interessant geworden. Bis auf fast 5000 Meter wollen die Unternehmen noch hinab. Das rechnet sich allerdings nur, wenn der Goldpreis weiter hoch bleibt. Schon in weniger als vier Kilometer Tiefe wären die Felsen ohne Kühlung rund 70 Grad heiß. Aufwendige Sicherheitsvorkehrungen sind hier notwendig.
