Palladium – Eigenschaften und Wissenswertes
Palladium hat im Periodensystem der Elemente die Bezeichnung Pd und die Ordnungszahl 46. Es hat eine silberne Farbe und gehört zu den Edelmetallen. Palladium ähnelt sehr stark dem Platin, doch die spezifische Dichte beträgt nur 11,99 Gramm pro Kubikzentimeter und ist somit sogar dichter als Blei mit 11,34 g/cm³. Entdeckt wurde es erst im Jahre 1803 bei der Suche nach Platin. Natürliche Vorkommen von Palladium gibt es mittlerweile nicht mehr. Heutzutage kann es nur noch aus verschiedenen Erzen gewonnen werden. Das meiste Palladium kommt aus Russland. Mit 1.555 °C ist der Schmelzpunkt um über 200 °C niedriger als bei Platin aber um einiges höher als bei Gold mit 1.063 °C und Silber mit einem Schmelzpunkt von nur 962 °C. Da Palladium in Abgaskatalysatoren der Pkws verwendet wird, kam sich der Preis auch nach der Pkw-Nachfrage richten. Palladium wird aber nicht nur in Katalysatoren eingesetzt. Aufgrund der besonderen Eigenschaften kommt Palladium in vielen Bereichen zum Einsatz. Es handelt sich zwar um einen relativ weichen Werkstoff, doch er kann durch Verformung ohne Wärmezufuhr, dem sogenannten Kaltumformen, sehr hart werden. Es kommt auch in der Schmuckindustrie zum Einsatz. Hierbei ist insbesondere das Weißgold zu nennen. Palladium hat nämlich die Fähigkeit, Gold durch Beimischung zu entfärben. Es wird aber auch zur Herstellung von medizinischen Geräten und sogar für Zahnfüllungen verwendet. Da Palladium ein wichtiges Edelmetall für die Industrie ist, wird es von vielen Menschen auch zur Kapitalanlage benutzt.
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Meinung zu Palladium – Eigenschaften und Wissenswertes
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