Goldcorp Inc. (GG)

Goldcorp Inc. wurde im Jahr 1954 im kanadischen Ontario als Finanzinvestor mit Fokus auf das goldproduzierende Gewerbe gegründet worden. Der Wandel zum Minenbetreiber vollzog sich Anfang der 90er Jahre; seitdem ist das Unternehmen im Goldabbau auf dem gesamten amerikanischen Kontinent tätig und zählt heute zu den größten in Nordamerika beheimateten Goldproduzenten.

Derzeit betreibt Goldcorp elf Minen in überwiegen Politisch stabilen Regionen, welche sich in Kanada, den USA, Mexiko, Honduras, Guatemala und Argentinien befinden, sowie zahlreiche weitere Explorationsprojekte.

In Kanada befindet sich mit der Red-Lake-Goldmine eine der ergiebigsten und am kostengünstigsten operierenden Abbaustätten für das Edelmetall weltweit. So wurden Beispielsweise im Jahr 2009 die Jahresproduktion von 623.000 Unzen Gold zu einem Preis von 288 USD pro Unze produziert. Mit der Mine verbindet sich auch die wohl interessanteste Episode der Unternehmensgeschichte. Um das Jahr 2000 schienen sich die bekannten Reserven des Vorkommens zu Ende zu gehen. Umfangreiche Explorationsvorhaben auf dem Minenareal brachten zwar Erkenntnisse über weitere Reserven, welche von den Wissenschaftlern jedoch nicht genau genug lokalisiert werden konnten, was den Ausbau überaus riskant machte. Inspiriert von einem Vortrag über freie Software von Linus Torvalds entschied sich der damalige CEO McEwen, die Erkundungsdaten im Internet zu veröffentlichen und lobte einen mit über 500.000 USD dotierten Preis für die besten Vorschläge zur weiteren Erkundung von Red Lake aus. Der Plan ging auf: etwa die Hälfte der Vorschläge waren von den Firmenexperten überhaupt nicht in Betracht gezogen worden, die resultierenden zusätzlichen Erträge beliefen sich auf etwa 8 Millionen Unzen Gold. Mindestens genauso wichtig war jedoch die Tatsache, dass sich die weitere Erkundung des Areals immens verkürzte und die zusammengerechneten Produktionskosten auf den heutigen, sehr niedrigen Stand absinken konnten.

In Kanada befinden sich zwei weitere Minenkomplexe, welche eine Jahresfördermenge im Jahr 2010 von zusammen etwa 550.000 Unzen ergaben.

In den USA besitzt Goldcorp zwei aktive Goldminen mit einer Gesamtproduktion von jährlich etwa 170.000 Unzen (Stand: 2009). Zudem finden derzeit umfangreiche Probebohrungen auf einem Areal im US-Bundesstaat Nevada statt.

Auf mexikanischem Boden liegen insgesamt drei aktive Minenkomplexe, die etwa 440.00 Unzen Gold jährlich hervorbringen (Stand: 2009). Die über einem gemischten Metallvorkommen befindliche Mine in Peñasquito nahm 2009 ihren Betrieb auf, produziert bis 2011 aber nur Blei und Zink. Die Gold- und Silberproduktion soll über die geplante 22-jährige Betriebszeit bei 500.000 bzw. 28 Millionen Unzen jährlich liegen. Zwei weitere Projekte in Mexiko befinden sich in der Erkundungsphase.

In Guatemala, Honduras und Argentinien betreibt Goldcorp jeweils einen Minenkomplex. Die Gesamterträge der Minen in Guatemala und Argentinien liefern jährlich etwa 435.000 Unzen Gold (Stand: 2009). Informationen über das Minenprojekt San Martin in Honduras, in dessen Besitz man mit der 2006 erfolgten Übernahme der Glamis Gold Inc. gekommen war, sind derzeit von Unternehmensseite nicht verfügbar. Im selben Jahr genommene Proben in der Nähe des Minenareals wiesen eine extrem erhöhte Schwermetallbelastung auf, weshalb mehrere internationale Organisationen eine Schließung der Mine verlangten. Auch in Guatemala ist Goldcorp aufgrund von abbaubedingten Zyanidbelastungen der Umwelt in eine bisher nicht zufrieden stellend gelöste Auseinandersetzung mit der Regierung und Gemeinden in der Nähe des Minenareals verwickelt.

Dem Kurs der Unternehmensaktien haben die Probleme der Vergangenheit auf mittlere bis lange Sicht nichts anhaben können: zwar gab es im Verlauf des Jahres 2008 einen Kursanstieg auf 50 US$ sowie einen darauf folgenden Einbruch in Zuge der Finanzkrise auf unter 20 US$ zu verzeichnen. Die Goldcorp Inc. (GG) konnte sich von dem Rückgang erholen und in 2011 neue Höchststände erreichen.

Börse Symbol Kurs Zeit +/- Volumen
Kurse werden zeitlich verzögert angezeigt Web: Goldcorp Inc.
ISIN: CA3809564097 | WKN: 890493 | Kürzel: GG

10 Kommentare

  1. Heya! I’m at work surfing around your blog from my new iphone!
    Just wanted to say I love reading your blog and look forward to all your posts!
    Carry on the superb work!

  2. Hands down, Apple’s app store wins by a mile. It’s a huge selection of all sorts of apps vs a rather sad selection of a handful for Zune. Microsoft has plans, especially in the realm of games, but I’m not sure I’d want to bet on the future if this aspect is important to you. The iPod is a much better choice in that case.

  3. This is getting a bit more subjective, but I much prefer the Zune Marketplace. The interface is colorful, has more flair, and some cool features like ‚Mixview‘ that let you quickly see related albums, songs, or other users related to what you’re listening to. Clicking on one of those will center on that item, and another set of „neighbors“ will come into view, allowing you to navigate around exploring by similar artists, songs, or users. Speaking of users, the Zune „Social“ is also great fun, letting you find others with shared tastes and becoming friends with them. You then can listen to a playlist created based on an amalgamation of what all your friends are listening to, which is also enjoyable. Those concerned with privacy will be relieved to know you can prevent the public from seeing your personal listening habits if you so choose.

  4. Apple now has Rhapsody as an app, which is a great start, but it is currently hampered by the inability to store locally on your iPod, and has a dismal 64kbps bit rate. If this changes, then it will somewhat negate this advantage for the Zune, but the 10 songs per month will still be a big plus in Zune Pass‘ favor.

  5. The Zune concentrates on being a Portable Media Player. Not a web browser. Not a game machine. Maybe in the future it’ll do even better in those areas, but for now it’s a fantastic way to organize and listen to your music and videos, and is without peer in that regard. The iPod’s strengths are its web browsing and apps. If those sound more compelling, perhaps it is your best choice.

  6. Between me and my husband we’ve owned more MP3 players over the years than I can count, including Sansas, iRivers, iPods (classic & touch), the Ibiza Rhapsody, etc. But, the last few years I’ve settled down to one line of players. Why? Because I was happy to discover how well-designed and fun to use the underappreciated (and widely mocked) Zunes are.

  7. wonderful issues altogether, you just won a new reader.
    What could you recommend about your put up that you
    made some days ago? Any sure?

  8. Hi to every one, the contents existing at this website are actually remarkable for people experience, well, keep up tthe nice work fellows.

  9. Hi, always i used to check webpage posts here in the early hours in the dawn, for the reason that i like to find out more and more.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.